ÖKOLOGISCHES BAUEN GESUND FÜR MENSCH UND NATUR

Die Familie Meier aus Grüt ZH wohnt in einem hübschen Einfamilienhaus. Ein Massivbau zwar, aber mit viel Holz, das Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt. Frau Meier ist von den Vorteilen des Naturproduktes Holz überzeugt und möchte nun bei ihrem Umbauprojekt einen Schritt weiter gehen. Bei ihrem Anbau setzt sie bewusst auf ökologisches Bauen. Vom Fundament bis zur Dämmung. Welche Materialauswahl ist zu treffen? Welche Produktkombinationen sind möglich? Und welche Prozesse müssen eingehalten werden? Im ökologischen Bauen hat sich einiges getan.

 

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Gesundheit und Komfor
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Frau Meier setzt sich schon lange mit Ökologie in den eigenen vier Wänden auseinander. Die Natur liegt ihr am Herzen. Nun möchte sie einen Schritt weiter gehen. Der geplante zweigeschossige Anbau mit zwei Zimmern und Nasszelle bietet ihr die Möglichkeit, ihre umweltverträglichen Ideen umzusetzen. Ökologisches Bauen ist heutzutage nicht nur nachhaltig und sinnvoll, sondern schützt auch die Gesundheit der Bewohner. Denn gesundheitsverträgliches Bauen bedeutet emissionsarme Klebstoffe, Farben und Lacke. Wenn möglich wird sogar auf Fremdstoffe (Leim, Formaldehyd usw.) ganz verzichtet. Eine Philosophie, die die Walter Kälin Holzbau AG, schon lange vertritt. Das Wohlbefinden sowie die hohe Zufriedenheit unserer Kunden geben uns Recht. Dabei entscheidet jeweils der Bauherr, welches Niveau er erreichen will. Ökologisch oder sogar biologisch. Es gibt viele Möglichkeiten.

 

Die richtige Auswahl der Materialien
Ökologisches Bauen beginnt bereits bei der Auswahl der Baumaterialien. Dabei spielen folgende Aspekte eine wichtige Rolle:

  • Herstellungsprozesse respektive geringe benötigte Energie
  • Ideale Materialeigenschaften
  • Rohmaterial - vorwiegend Holz aus der Schweiz
  • Geringe Transportdistanzen
  • Möglichst tiefe Umweltbelastung bei einem späteren Rückbau

Tönt alles logisch und einfach. Doch während man vor 100 Jahren noch mit 20 Baustoffen beim Hausbau auskam, sind es heute bereits über 20'000 Baumaterialien. Da den Überblick nicht zu verlieren und die richtige Wahl zu treffen, ist heute alles andere als einfach. Umso mehr schätzen unsere Bauherren unser hohes Fachwissen und unsere seriöse Beratung.

Frau Meier hatte von Anfang an klare Vorstellungen betreffend der Materialwahl. Es sollten soweit als möglich natürliche Baustoffe gewählt werden. Im Fokus stand stets die Wohnbiologie. Unser fachkundiges Team überprüfte jedes vorgeschlagene Baumaterial. Dabei ist nicht nur das einzelne Produkt, sondern auch das richtige Zusammenspiel aller Komponenten notwendig. So nützt es nichts, im Inneren des Hauses schadstoffarme Materialien einzusetzen, die eine positive Wirkung auf die Innenraumluftqualität haben, wenn dann die Wände versiegelt werden. Weiter war es der Bauherrin ein Anliegen, die Strahlung von Magnetfeldern wie z.B. Strom soweit als möglich abzuschirmen. Ein klarer Auftrag.

oekologie

Eine Gebäudehülle, die atmen kann
Für das Wohlergehen der Bewohner des geplanten Anbaus in Grüt sorgt eine diffusionsfähige Gebäudehülle, die "atmen" kann. Auf diese Weise lässt sich das Klima im Haus positiv regulieren. Die Familie Meier setzt zu diesem Zweck einen mineralischen Aussenputz, Holzweichfaserplatten, Lehmbauplatten sowie Lehmputz ein. Der Naturbaustoff Lehm hat eine positive Wirkung auf das Innenraumklima. Es entzieht der Luft mögliche Schadstoffe oder aber auch vorhandene Feuchtigkeit. Bei Trockenheit gibt der Baustoff die Feuchtigkeit an die Umgebung ab.

Unterstützt wird das Ganze mit dem Baustoff Schafwolle. Dieser Naturstoff bietet hervorragende Dämmeigenschaften und reguliert die Wärme im Anbau optimal. Angenehm warm im Winter und schön kühl im Sommer. Weiter hat Schafwolle auch die Eigenschaft, Wohngifte zu absorbieren. Das innovative Produkt der Firma Isolena soll in den Aussenwänden, in der Zwischendecke sowie im Dachstuhl eingesetzt werden. Die Schafwolle der Firma Isolena enthält sogar eine ökologische Imprägnierung und ist somit hundert Prozent umweltverträglich. Tonziegeln, Fichtenrahmenbau und Lehmputz schliessen die Gebäudehülle im Dachstock optimal ab. 

Schafwolle


Einen gesunden Boden
Wie sieht es mit dem Fundament aus? Denn eine wohltuende Gebäudehülle sollte auch auf einem gesunden Boden stehen. Welche Möglichkeiten gibt es? Die Familie Meier wünschte sich aufgrund der möglichen negativen Strahlungen kein Eisen unter ihren Füssen. Die ökologische Lösung: Metallfreie unarmierte Betonbodenplatten, darauf eine Dämmung aus Kork und dann zuoberst ein geölter Holzparkett. Denn Parkett zählt zu Recht noch immer zu den beliebtesten Fussbodenarten. Die Vielseitigkeit und die positiven Eigenschaften des Werkstoffs Holz sprechen für sich. Sollte der Parkett verklebt werden müssen, so ist natürlich auf einen schadstofffreien Bodenkleber zu achten

Kork ist ein weiteres überragendes Naturprodukt. Es ist eigentlich nichts anderes als die Rinde der immergrünen Korkeiche. Er weist eine sehr hohe Elastizität und Komprimierbarkeit auf. Ist sehr leicht, wärme- und schallisolierend. Kein Wunder, dass es ein gern eingesetztes Dämmungsprodukt ist.

 

Aufstellung anfangs Februar geplant

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Zurzeit ist der zweigeschossige Anbau noch in der Planungsphase. Die Materialauswahl ist definiert. Der Bauherr glücklich und zufrieden mit der Wahl und der fachmännischen Beratung. Ziel ist es, die Holzelemente Ende Januar in unserer Werkhalle mit der Wendemaschine zu produzieren. Der Aufbau erfolgt anfangs Februar in ein bis zwei Tagen. Wir sind gespannt auf die Fotos des Endbaus!

 

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