Freuen Sie sich über Ihr weisses Dach im Winter!

Der Winter ist eingetroffen und mit ihm der erste Schnee. Die Kinder freut's, die Erwachsenen vielleicht weniger. Auf der Strasse ist die weisse Pracht auf jeden Fall hinderlich. Doch auf dem Dach des eigenen Hauses ist Schnee ein hervorragender Indikator. An den Stellen, an denen die Schneeschicht taut, zieht es eindeutig durchs Dach. Eine einheitliche weisse Fläche bedeutet dagegen, dass alles in Ordnung ist.

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Dicht gleich weisses Dach
Aufgrund der tieferen Temperaturen im Winter wird im Haus geheizt. Ist die Dämmung des Daches mangelhaft, dringt die Wärme von innen nach aussen. Der Schnee auf dem Dach schmilzt und hinterlässt dunkle Flecken, die leicht von Auge zu erkennen sind. Eiszapfen sind ebenfalls ein negatives Zeichen. Ist die Schneedecke sehr dick, schmilzt die untere Schicht und läuft als Wasser Richtung Regenrinne. Am kalten Vordach gefriert das Wasser erneut, so dass sich die Regenrinne mit Eis füllt. Läuft sie nun über, bilden sich die Eiszapfen.

Hohe Heizkosten bis hin zu Schimmelbefall
Ein nicht richtig isoliertes Dach führt dazu, dass Wärme ungehindert nach aussen strömt. Steigende Heizkosten und weniger Wohnkomfort sind die klaren Folgen. Der Wärmeverlust kann aber auch zu einem schwerwiegenden Schimmelbefall führen. Denn die erwärmte, feuchte Luft, die nach aussen dringt, gelangt in die Dachkonstruktion. Weil es hier kälter ist, fällt der mitgeführte Wasserdampf aus und durchnässt die Dämmung. Resultat: Der Schimmel siedelt sich in der feuchten Dämmung an. Wird dies zu spät erkannt, muss Ihr Haus kostspielig saniert werden.

Richtige Dämmung spart Geld
Ein guter Dämmstoff reduziert wesentlich die Heizkosten im Winter, sorgt aber auch im Sommer für guten Schutz vor der Hitze. Die Wahl des richtigen Dachstoffes hängt dabei von der gewünschten Art der Dämmung ab. Denn diese kann von aussen oder innen erfolgen.

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  • Aufsparrendämmung:
    Die Dämmung wird aussen vollflächig über die Dachsparren verlegt. Es entsteht ein lückenloser Wärme-, Hitze- und Schallschutz. Ein weiterer Pluspunkt: Im Raum bleibt das Gebälk sichtbar.

  • Zwischensparrendämmung:
    Die Dämmung wird auf der Innenseite mit einer zusätzlichen, luftdichten Schutzfolie angebracht. Der nutzbare Raum wird mit dieser Methode zwar kleiner, jedoch ist dies die einfachere und preisgünstigere Art der Dachdämmung.

  • Untersparrendämmung:
    Die Dämmung wird unterhalb der Dachsparren montiert. Meist geschieht dies zusätzlich zu einer Zwischensparrendämmung.

  • Flachdachdämmung:
    Auch Flachdächer lassen sich richtig dämmen. Dabei ist die Dachkonstruktion massgebend für die Wahl der Art. Man unterscheidet zwischen Warmdach, Kaltdach oder Umkehrdach.

Bei unserem Lieferanten Pavatex finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Anwendungsarten.

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Eigenschaften von Dämmstoffarten
Die Wahl des geeigneten Dämmstoffes soll gut überlegt sein. Nebst den gewünschten Energiewerten und der baulichen Situation können folgende Kennzahlen bei der Wahl hilfreich sein:

  • Wärmeleitzahl:
    Sie gibt die Wärmeleitfähigkeit an. Je kleiner die Zahl, desto besser die Wärmedämmung. Zur besseren Orientierung wurden Wärmeleitgruppen definiert.

  • Wasserdampfdiffusionswiderstand:
    Dieser Wert bezeichnet wie stark ein Baustoff die Verbreitung von Wasserdampf verhindern kann.

  • Wärmespeicherfähigkeit:
    Ein guter Dämmstoff nimmt Wärme auf und gibt diese langsam wieder ab. Ideal für die hitzigen Sommermonate.

Ein guter Dämmstoff sollte Ihnen das ganze Jahr durch ein angenehmes Raumklima garantieren. Deshalb setzt die Walter Kälin Holzbau AG auf naturgerechte Produkte, die dieses Bedürfnis optimal erfüllen.Weitere Informationen zum Thema Dämmstoffe und Ökologie finden Sie in dieser Broschüre.

Holzwolle
Die Wolle wird durch das Hobeln von Restholz aus der Holzindustrie hergestellt. Es sind somit nachwachsende heimische Rohstoffe. Die Holzwolle bietet einen guten Wärmeschutz im Sommer und wird als Platten geliefert.

Hanf
Hanf-Dämmstoffmatten werden aus Hanffasern erarbeitet. Hanf ist ein nachwachsender Rohstoff, der gesundheitlich unbedenklich, schädlingsresistent ist und sehr flexibel eingesetzt werden kann.

Zellulose
Zellulose besteht zu einem Grossteil aus recycletem Altpapier. Es wird häufig als Einblasdämmung genutzt und eignet sich bestens für Zwischensparrendämmungen. Zellulose hat eine gute Dämmeigenschaft und ist resistent gegenüber Schimmel und Ungeziefer.

Schafwolle
Schafwolle besitzt als Dämmmaterial die natürliche Eigenschaft, sehr viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Zudem hat sie eine reinigende Wirkung auf die Raumluft.

Kork
Korkdämmplatten werden aus der Rinde der Korkeiche produziert. Sie besitzen eine gute Wärmedämmleistung , sind druckbelastbar und resistent gegen Schädlinge und Fäulnis.

Steinwolle
Steinwolle setzt sich zusammen aus der Schmelze von Spat, Dolomit, Basalt, Diabas, Anorthosit sowie Recycling-Material.

Glaswolle
Glaswolle besteht zu bis zu 70 Prozent aus Altglas, dazu kommt Sand, Kalkstein und Soda. Das Material weist ein gutes Brandschutzverhalten auf.

Polystyrol (EPS)
Polystyrol gibt es hauptsächlich als Plattendämmung und ist synthetisch hergestellt. Das Material eignet sich für das Dämmen von Zwischenräumen und Decken.

Polyurethan- Hartschaum (PUR)
PUR erreicht trotz geringer Plattenstärken einen hohen Wärmeschutz. Durch die Form als Platten eignen sich die Materialien für die Flachdachdämmung.

Schüttdämmung
Schüttdämmung aus Schaumglas oder Perlite kommt nur sehr selten an Dachflächen zum Einsatz. Einsatz bei Dämmung von Fundationen und anderen Anwendungen im Bodenbereich.

 

Mit der richtigen Dachdämmung erzielen Sie ein ganzjähriges Wohlfühlklima sowie einen reduzierten Energieverbrauch. Da lohnt sich eine gute fachliche Beratung doppelt und langfristig!

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