Holz-Elementbau am Greifensee : Fundament unter dem Grundwasser meistern

Dichtigkeit unter dem Grundwasserspiegel : Wie Holzbau extreme Fundamente meistert

Die technische Herausforderung

 

Die einmalige Lage am Greifensee war für das Holzhaus von Familie Baumgartner Fluch und Segen zugleich: Das Betonfundament musste komplett unterhalb des Grundwasserspiegels realisiert werden – eine Herausforderung, die höchste Präzision in der Planung und Bauausführung erforderte.

Für die Walter Kälin Holzbau AG war dies der Beweis, dass moderner Holz-Elementbau selbst unter extrem nassen Bedingungen die effizienteste und ökologischste Bauweise ist. Wir haben die Grube wasserdicht abgeschlossen und darauf in nur wenigen Wochen das zweistöckige Haus in Holzständerbauweise aufgebaut. Die Kombination aus massiver Dichtigkeit im Fundament und der schnellen, trockenen Vorfertigung in Holz garantierte die Kostensicherheit und die Einhaltung des Zeitplans.

Ökologie und Materialien

Wohngesundheit trifft Solarenergie : Lehm, Zeder und autarke Systeme

Die Bauherrschaft wünschte sich ein rundum naturverbundenes Zuhause. Wir haben diesen Anspruch mit folgenden ökologischen und bautechnischen Details erfüllt:

Erdtöne und Behaglichkeit: Im gesamten Innenbereich dominieren dank Lehmwänden und Eichenparkett angenehme Erdtöne, die für ein einzigartiges Raumklima sorgen.

Frau Baumgartner legte hier besonderen Wert auf Wärme und Behaglichkeit in den grosszügigen Räumen.

Aussenfassade: Eine vorvergraute Fassade aus Zeder sorgt nicht nur für ein modernes Erscheinungsbild, sondern auch für eine extrem witterungsbeständige und langlebige Hülle.

Technik: Die Naturverbundenheit setzt sich in der Haustechnik fort: Eine integrierte Solaranlage und die Regenwassernutzung minimieren den ökologischen Fussabdruck des Hauses.

Wohlbefinden: Abgerundet wird das Konzept durch einen grosszügigen Saunabereich aus Arvenholz und einen zentralen, wohligen Lehmofen.

Vom Fundament zum Traumhaus

Einer der grössten Vorteile der Holz-Elementbauweise ist die Geschwindigkeit, die direkt aus unserer Vorfertigung resultiert.

Dank unserer präzisen Vorausplanung und der engen Zusammenarbeit mit der Familie Baumgartner konnte der Bau nach der Fertigstellung des sehr anspruchsvollen Fundaments extrem schnell realisiert werden. Die Wandelemente wurden fixfertig auf die Baustelle geliefert und montiert. Nach nur gerade achtmonatiger Bauzeit – von der ersten Grundsteinlegung bis zum Einzug – konnte Familie Baumgartner ihr modernes und ökologisches Traumhaus am Greifensee beziehen.


Die Perfektion in Planung ..

EINFAMILIENHOLZHAUS - MODERN UND ÖKOLOGISCH

Das nach Südwesten ausgerichtete Grundstück am idyllischen Greifensee bietet eine optimale Besonnung und eine harmonische Einbettung in das grüne Landschaftsbild.

Doch diese herausragende Lage barg eine bautechnische Kernherausforderung: Das gesamte Untergeschoss, die Basis für die geplante zweigeschossige Holzkonstruktion, befindet sich komplett im Grundwasser.

Hier war die Perfektion in Planung entscheidend:

  • Wir führten das Untergeschoss in einem wasserdichten Betonbau aus.
  • Diese massive Feuchtigkeitssperre gewährleistet die dauerhafte Dichtigkeit und schützt die darauf aufbauende, schnell montierte Holzkonstruktion in Elementbauweise.

Das Ergebnis ist eine harmonische Einheit: Ein modernes, ökologisches Holzhaus, das ästhetisch überzeugt und technisch gegen extreme Wasserlagen abgesichert ist.

Einzug nach Ostern geplant

Der Zeitplan dieses Projekts ist von Beginn an ambitioniert. Im Oktober starteten Aushub und das Betonieren des Untergeschosses. Bereits einen Monat später wurden die Holzelemente für Erd- und Obergeschoss montiert – ein präziser, schneller Ablauf im modernen Holzbau.

Aktuell stehen die Fassade aus vorvergrauter Zeder sowie der komplette Innenausbau im Fokus. Innenwände und Decken werden teilweise weiss verputzt. Für warme Akzente und angenehme Raumakustik sorgen Holzakustikdecken, ergänzt durch einen eleganten Eichenparkettboden.

Die Arbeiten schreiten Schritt für Schritt zügig voran. Die Familie zieht nach Ostern in ihr grosszügiges Einfamilienhaus ein – mit hochwertigen Materialien, sauberer Ausführung und klarer Formensprache

Smartes Wohnen im Neubau – KNX Gebäudeautomation für Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit

Smartes Wohnen ist die Zukunft. Wer einen Neubau plant, sollte die Anforderungen und Möglichkeiten der Gebäudeautomation frühzeitig definieren. Was soll automatisiert und vernetzt werden? Beleuchtung, Heizung, Beschattung, Fenster, einzelne Haushaltsgeräte oder gleich die gesamte Multimedia‑Installation – mit KNX gelingt das aus einem Guss.

KNX ist ein weltweit etablierter, herstellerübergreifender Standard für die Gebäudeautomation. Unterschiedlichste Funktionen werden zuverlässig auf einer stabilen, erweiterbaren Plattform zusammengeführt. Die Bedienung erfolgt komfortabel über ein zentrales Wanddisplay – auf Wunsch ergänzt durch App‑Steuerung und vordefinierte Szenen für Alltagssituationen.

Die KNX‑Installation steigert Energieeffizienz und Sicherheit im Haus. Beim Verlassen des Gebäudes aktiviert eine Abwesenheitsschaltung den zentralen Aus‑Befehl und trennt definierte Stromkreise: kein vergessenes Kellerlicht, keine warme Herdplatte, kein eingestecktes Bügeleisen. Intelligentes Wohnen erhöht so spürbar die Lebensqualität.

Durchdacht bis ins kleinste Detail

Modernes Wohnen lässt sich mit ökologischem Wohnen verbinden. Für den technisch versierten Bauherrn stand fest: Der eigene Strom kommt vom Dach. Dank sonniger Lage ist das Hausdach prädestiniert für eine grosse Photovoltaik‑Anlage, die den Strombedarf der vierköpfigen Familie im Eigenverbrauch decken soll. Eine Überproduktion wird nicht ins Gemeindenetz eingespeist, sondern in einer Batterie für später gespeichert – so lässt sich das Elektroauto am späten Abend ohne zusätzliche Stromkosten mit eigenem Solarstrom laden.

Solarbatterien gelten als technisch ausgereift, sind preislich jedoch noch hoch. Zudem halten sie nicht ein ganzes Leben: Gängige Systeme nennen rund 20 Jahre Lebensdauer – abhängig von der Zahl der Ladezyklen. Die Entwicklung der nächsten Jahre lässt erwarten, dass die Preise langfristig sinken.

Der ökologische Ansatz geht über die PV‑Anlage hinaus: Regenwasser wird gesammelt und für die Bewässerung des grossen Gartens sowie im Haus für die WC‑Spülung genutzt. Auch der Pool benötigt keinen zusätzlichen Strom – eine Solarabdeckung sorgt für die Erwärmung. Ob 100 % Energieautarkie erreichbar ist, wird die Nutzung in den kommenden Jahren zeigen.

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verfasst von:

Dave Lämmel

Dave Lämmel

Jun. Leitung Development

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