UMBAU UNTER DENKMALSCHUTZ in Meilen

Bauprojekt Gianni La Russa, dipl. Architekt HTL/ STV

Oberhalb des Dorfkerns von Meilen thront dieses rund 240-jährige, heimatgeschützte Bauernhaus – zusammen mit einer grosszügigen Trotte und einer alten Scheune. Ein echtes Baudenkmal. An dieser einzigartigen Lage oberhalb von Meilen scheint die Zeit stillzustehen, während die historischen Gebäude mit ihrem Schutzstatus die Behörden und Bewilligungsverfahren lange beschäftigt haben.

Umbau in Etappen

Nun liegen sämtliche Bewilligungen vor, der Vertrag mit dem Denkmalschutz ist unterschrieben und die wichtigsten Details sind geklärt – der Umbau kann starten. Da das historische Haupthaus in Meilen aktuell noch vermietet ist, wird das Projekt etappiert umgesetzt.

In einem ersten Schritt wird die bestehende Scheune rückgebaut und durch ein modernes Mehrfamilienhaus mit zwei bis drei Wohnungen ersetzt. Parallel dazu erhält die Trotte eine neue Nutzung: Was früher als Nebenscheune – vermutlich als kleine Werkstatt oder Unterstand für landwirtschaftliche Geräte – diente, wird künftig eine zeitgemässe Wohnung beherbergen und zugleich als Carport genutzt. So entsteht Schritt für Schritt neuer Wohnraum, ohne den historischen Charakter des Ensembles zu verlieren.

 

Die offene Kommunikation mit den Behörden ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Umbau

Das historische Haupthaus oberhalb des Dorfkerns von Meilen wurde etappiert in Angriff genommen. Geplant waren mehrere moderne Wohnungen, die den heutigen Ansprüchen an Komfort und Energieeffizienz gerecht werden sollten. Die grössten Herausforderungen in diesem alten Gebäude waren Brand- und Schallschutz sowie die Einhaltung aktueller wärmetechnischer Anforderungen – parallel zu den notwendigen Sanierungsarbeiten an der bestehenden Bausubstanz.

Eine offene, frühzeitige Kommunikation mit allen involvierten Behörden wie dem lokalen Heimatschutz und der Denkmalpflege war dabei zentral. Sie half, auftretende Fragen und Konflikte schnell und im Interesse aller zu lösen. Denn bei der Sanierung unter Denkmalschutz mussten oft Kompromisse zwischen zeitgemässem Wohnen, Energieeffizienz und dem Erhalt der historischen Bausubstanz gefunden werden. Dies gelang dank konstruktivem Dialog.